Workshop 2 - Personalcontrolling als Instrument für eine bedarfsgerechte Personalplanung
In der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg arbeiten die Personalentwickler/-innen und PersonalController/-innen seit mehreren Jahren eng zusammen. Die Einrichtung dieser Zusammenarbeit lief aber nicht immer reibungslos. Der Prozess war eine teilweise erstmalige Kooperation bei der es galt, die unterschiedlichen Zugänge zu den gemeinsamen Themen zusammenzuführen. Es war deutlich zu machen, dass die beiden Gruppen nur miteinander Erfolg haben können. Nur die Erhebung von Daten und Zahlen, ohne daraus Konsequenzen abzuleiten und umzusetzen macht ebenso wenig Sinn, wie ohne vorherige Analyse durch die Daten des PersonalControllings Maßnahmen des Personalmanagements zu ergreifen.
Die Zusammenarbeit läuft mittlerweile sehr gut, und insbesondere die Tatsache, dass die Diskussionen und gemeinsamen Projekte einen Widerhall bei den Entscheidern in anderen Organisationen gefunden haben, hat die Position beider Seiten deutlich gestärkt. Eine „strategische“ Sichtweise fällt vielen allerdings schwer, oft wird kritisch bemängelt, dass es trotzdem keine konkreten Ergebnisse gäbe, z.B. bei der Frage von Konsequenzen aus der vergleichenden Fehlzeitenanalyse.
Als Einführung in den Workshop stellt Ihnen Jutta Schuppe die Zusammenarbeit von Personalcontrolling und Personalentwicklung am Beispiel des jährlichen Strategie-Kreislaufs im Personalbereich der FHH sowie anhand der konkreten Themen
• der vergleichenden Fehlzeitenanalyse und
• der Personalbedarfsplanung
vor. 

René Werthschütz von Kienbaum spricht über die Einführung eines solchen Systems in anderen Organisationen.
Anschließend sind zwei parallele Arbeitsgruppen zu folgenden Themen vorgesehen:
• Anhand der vergleichenden Fehlzeitenanalyse soll diskutiert werden, wie mehr Verbindlichkeit für das Personalmanagement hergestellt werden kann. Wie kann der Nutzen von Personalmanagement gegenüber den Entscheidern besser sichtbar gemacht werden?
• Viele lobenswerte Projekte scheitern oft an der Organisation bzw. Zuständigkeiten. Bspw. ist das Personal-Controlling zentral organisiert, die Personalentwicklerinnen und Personalentwickler jedoch dezentral oder umgekehrt. In der zweiten Arbeitsgruppe soll deshalb der Frage nachgegangen werden, wie eine Zusammenarbeit effizienter ablaufen kann. Wer übernimmt welche Rolle? Wie wird die Führungsebene eingebunden?
Jutta Schuppe
Leiterin Geschäftsbereich PersonalControlling,
Zentrum für Personaldienste Hamburg
René Werthschütz
Human Resource Management, Kienbaum Management Consultants GmbH








