Workshop 4 - Leistungsbewertung im öffentlichen Dienst in den Mitgliedstaaten der EU : Verfahren zur Leistungsbewertung, für Mitarbeitergespräche und Zielvereinbarungen
Danielle Bossaert
Ministerium für öffentliche Funktion und Verwaltungsreform, Luxemburg und European Institute for Public Administration (EIPA)
Prof. Dr. Marga Pröhl
European Institute for Public Administration (EIPA)
Vor dem Hintergrund der Haushaltskürzungen und der zunehmenden Nachfrage nach einer effizienteren und resultats-orientierteren Verwaltung hat das Thema der Leistungsbewertung in fast allen öffentlichen Diensten der EU Mitgliedstaaten an Attraktivität gewonnen.
So wurden in den verschiedenen Staaten unterschiedliche Verfahren zur Bewertung von Leistung mit teils sehr unterschiedlichen Methoden zur Leistungs- bzw. Motivationssteigerung eingeführt. Neben der leistungsorientierten Bezahlung soll sich der Motivationseffekt bei den Mitarbeitergesprächen z.B vor allem aus offeneren Kommunikationsabläufen, einer konstruktiven Dialogbereitschaft sowie aus unterstützenden und dynamischen Führungskräften ergeben.
Bei den Zielvereinbarungen sollen es hingegen hauptsächlich Faktoren wie die Transparenz über Zielerreichung als Grundlage für die Zuordnung von monetären Gehaltsbestandteilen, eine klare Prioritätensetzung oder auch eine größere Verantwortung des Mitarbeiters sein, welche zu einer höheren Leistung anregen sollen.
Das Ziel dieses Workshops besteht einerseits darin,
- die unterschiedlichen Verfahren der Leistungsbewertung kritisch zu diskutieren
sowie andererseits darin,
- der wichtigen Frage nachzugehen, welche Faktoren hauptsächlich die Motivation zur Leistung beeinflussen und inwiefern sie mit der Praxis übereinstimmen. In diesem Kontext wird vor allem auf die Bedeutung der leistungsorientierten Bezahlung einzugehen sein wie aber auch auf Faktoren wie die Organisationskultur, die Qualität der Führung, Karrieremöglichkeiten, berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten etc.






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