Workshop 10 - Grundlagen und Wirkungen der Zusammenarbeit von Personalentwicklung und Personalcontrolling im Interesse eines Strategischen Personalmanagements
Jutta Schuppe
Leiterin GB Personalcontrolling, Zentrum für Personaldienste, Freie und Hansestadt Hamburg
Carsten Block
Personalmanagement, Marketing und Konzepte, Freie und Hansestadt Hamburg
In der Verwaltung der Freien und
Hansestadt Hamburg arbeiten die Personalentwickler/-innen und
PersonalController/-innen seit mehreren Jahren eng bei verschiedenen
Themen zusammen. Die Einrichtung dieser Zusammenarbeit lief aber nicht
immer reibungslos. Der Prozess war eine teilweise erstmalige
Kooperation bei der es galt, die unterschiedlichen Zugänge zu den
gemeinsamen Themen zusammenzuführen. Es war deutlich zu machen, dass
die beiden Gruppen nur miteinander Erfolg haben können. Nur die
Erhebung von Daten und Zahlen, ohne daraus Konsequenzen abzuleiten und
umzusetzen macht ebenso wenig Sinn, wie ohne vorherige Analyse durch
die Daten des PersonalControllings Maßnahmen des Personalmanagements zu
ergreifen.
Die Zusammenarbeit läuft mittlerweile sehr gut und insbesondere die Tatsache, dass die Diskussionen und gemeinsamen Projekte einen Widerhall bei den Entscheidern in den Behörden gefunden haben, hat die Position beider Seiten deutlich gestärkt. Eine „strategische“ Sichtweise fällt vielen allerdings schwer, oft wird kritisch bemängelt, dass es trotzdem keine konkreten Ergebnisse gäbe, z.B. bei der Frage von Konsequenzen aus der vergleichenden Fehlzeitenanalyse, die in der FHH sehr detailliert durchgeführt wird.
Als Einführung in den Workshop möchten wir Ihnen die Zusammenarbeit von Personalcontrolling und Personalentwicklung am Beispiel des jährlichen Strategie-Kreislaufs im Personalbereich der FHH sowie anhand der konkreten Themen
- der vergleichenden Fehlzeitenanalyse und
- der Personalbedarfsplanung
vorstellen.
Anschließend haben wir zwei Themen für parallele Arbeitsgruppen zu folgenden Themen vorgesehen:
- Anhand der vergleichenden Fehlzeitenanalyse soll diskutiert werden, wie mehr Verbindlichkeit für das Personalmanagement hergestellt werden kann? Wie kann der Nutzen von Per-sonalmanagement gegenüber den Entscheidern besser sichtbar gemacht werden? Welche Anreize könnte es geben? Welche anderen Handlungsfelder der Zusammenarbeit von Personalentwicklung und Personal-Controlling sind denkbar?
- Viele lobenswerte Projekte scheitern oft an der Organisation bzw. Zuständigkeiten. Bspw. ist das Personal-Controlling zentral organisiert, die Personalentwicklerinnen und Personalentwickler jedoch dezentral oder umgekehrt. Im zweiten Workshop soll deshalb der Frage nachgegangen werden, wie eine Zusammenarbeit effizienter ablaufen kann? Was sollte dezentral und was zentral organisiert werden? Wer übernimmt welche Rolle? Wie wird die Führungsebene eingebunden?
Links der Freien und Hansestadt Hamburg:






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